Banane Histamin

Enthalten Bananen Histamin?

Die Banane gehört zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Doch darf man die Banane bei einer Histaminintoleranz trotzdem essen oder gilt die Banane nicht als histaminarm? Wie viel Histamin enthält die Banane? Tatsächlich ist die Banane problematisch bei Histaminintoleranz und sollte gemieden werden.

Ist die Banane bei Histaminintoleranz verträglich?

Aufgrund des erhöhten Gehalts an Histamin und anderen biogenen Aminen gilt die Banane als nicht gut verträglich bei Histaminintoleranz. Ihr solltet diese also meiden. Neben dem Histamin kann auch das Serotonin in reifen Bananen bei Histaminintoleranz problematisch sein. Denn Serotonin löst zwar die Probleme der Histaminintoleranz nicht aus, aber kann diese verstärken. Das liegt unter anderem daran, dass für den Abbau von Serotonin auch das Enzym DAO benötigt wird. Wenn in deinem Körper sowohl Serotonin als auch Histamin abgebaut werden müssen, aber nicht genügend DAO vorhanden ist, dann wird das Serotonin bevorzugt abgebaut.

Man könnte jetzt denken, dass man dann eher unreife und grüne Bananen essen könnte, da Histamin ja vor allem auch bei der Reifung entsteht. Doch einerseits sind diese unreifen Bananen selbst generell eher schlecht verträglich und liegen dann „schwer im Magen“. Andererseits sind selbst die grünen und unreifen Bananen eher ungeeignet bei Histaminintoleranz. Wenn du also bisher immer das Gefühl hattest, dass Bananen für dich eher unverträglich sind, dann könntest du damit recht haben. In diesem Fall solltest du diese meiden und darauf achten, welche Signale dir dein Körper gibt. Deine Probleme könnten in diesem Fall mit den Bananen zusammen hängen.

Welche Alternativen gibt es zur Banane, wenn ich diese wegen Histaminintoleranz nicht vertrage?

Banane HistaminintoleranzBei Histaminintoleranz solltest du Bananen meiden, aber auch Ananas und Zitrusfrüchte. Eine gute Alternative zur Banane ist der Apfel. Dieser ist histaminarm und hat auch einen geringeren ökologischen Fußabdruck. Wenn du gerne Bananen in den Müsli schneidest, ist eine weitere interessante Alternative die Heidelbeere. Auch diese gilt als histaminarm. Während der Saison findest du auch heimische Heidelbeeren zu günstigen Preisen. Wichtig bei Obst ist, dass es frisch sein sollte. Dann enthält es weniger Histamin als länger Obst, welches schon länger herumliegt und nachreift. Als Alternative zum frischen Obst ist aber auch tiefgekühltes Obst möglich oder Obst aus der Konserve. Auch in diesen beiden Varianten bildet sich kein unnötiges weiteres Histamin.

Woher kommt die Banane und wo wird diese heute angebaut?

Hättest du vermutet, dass die Banane ursprünglich aus Afrika oder Südamerika stammt? Das vermuten sicher viele, doch es ist falsch. Die Banane stammt ursprünglich aus Südostasien. Und in welchen Ländern wird die Banane heutzutage produziert? Hättest du hier auf Brasilien getippt? Tatsächlich kommt Brasilien aber erst auf Platz 4. Die meisten Bananen werden heutzutage in Indien und in China angebaut.

Aufgrund der Tatsache, dass im Prinzip hauptsächlich eine einzige Bananensorte angepflanzt wird, ist der wirtschaftliche Anbau von Bananen zurzeit stark gefährdet. Die angebaute Sorte „Cavendish“ wird durch den Pilz TR4 gefährdet, welcher sich gerade weltweit ausbreitet. Forscher arbeiten daran, Züchtungen zu erschaffen, welche widerstandsfähig gegen diesen Pilz sind. Schon einmal ist ähnliches passiert. Die Sorte „Gros Michel“ war in den 1950er Jahren die bedeutendste Sorte, wurde aber durch Panamakrankheit in großem Maße vernichtet.